Es war wieder soweit. Die Theaterwerkstatt brachte die lustige, lachmuskelstrapazierende Komödie „O Kohle mio“ (von Jürgen Schuster) zur Aufführung.

Weibliches „Souvenir“ aus Italien mitgebracht

Zur Inhaltsangabe: Barnabas Pauli (Dieter Geier) schickte seinen Sohn Sebastian nach dem Tod seiner Frau nach Italien, damit dieser dort wieder neuen Lebensmut fassen kann. Doch mit dem Souvenir, das dieser mitbringt, hat keiner gerechnet. Es handelt sich nämlich um eine temperamentvolle, junge Italienerin namens Maledetta (Silvia Thal). Sie verdreht Sebastian (Hans Josef Naudorf ) dermaßen den Kopf, dass dieser gar nicht wahrnimmt, dass sie ihn skrupellos ausnimmt wie eine Weihnachtsgans. So ist es nicht verwunderlich, dass eines Tages der Banker Pankraz Siegel (Tobias Heinz Ferring) auftaucht und auf den „miesen“ Kontostand hinweist. Doch von der Liebe geblendet werden von Sebastian alle gut gemeinten Ratschläge von Barnabas und Sebastians Sohn Hermann (Marius Rodner) weiter in den Wind geschlagen.

Als nach zwei Monaten ihrer Anwesenheit im Haus der Amore-Pleitegeier sein Nest bei Sebastian baut, schlägt Opa Alarm. Seine Mission: Maledetta – seine sizilianische Schwiegertochter in spe – endgültig los zu werden. Dabei ist unter Mithilfe von Hermann und dessen Freunden Luggi (Oliver Schedler) und Franzi (Julia Schneider) jedes Mittel Recht, um die „grün-weiß-rote Gefahr“ aus der Reserve zu locken. Dies Treiben missfällt nicht nur der örtlichen Geistlichen Nonne Apollonia (Elisabeth Aatz), die mit dieser ungewöhnlichen Situation sichtlich überfordert ist. Auch Martha (Lena Geier) und die schwerhörige Josefa (Katrin Endres), alte Schulfreundinnen von Barnabas sind entsetzt, als dieser in seinem Alter plötzlich den jugendlichen Rocker und feurigen Liebhaber gibt.

Damit auch nichts daneben geht, war unsere Souffleuse Birgit Geier zuständig. Wie alle Jahre wurden die Spieler von Irmtraud Knorr geschminkt. Für die Regie war Dieter Pfeifer verantwortlich.