Drei Junggesellen in den 40er Jahren: Friedel (Dieter Geier), ein gutsituierter Bauer; Rudi (Dennis Petry), ein sichergestellter Uhrmacher und Janosch (Oliver Schedler), ein ungarischer Schneider, kommen auf die komplizierteste Weise ins "Ehejoch". Friedel hat eine recht bissige Wirtschafterin die Marie Johanna (Silvia Thal)und deswegen spekuliert er geheim auf ein süßes Täubchen mit recht viel Kleingeld und Rudi, der vom Schicksal mit "Scharfsinn" gezeichnet ist, verfolgt die gleichen Absichten, obwohl er es nicht zugibt. Da kommt nun plötzlich Janosch, der pfiffige Nadelhopser, von seiner Reise zurück und das Unglück nimmt seinen Lauf. Er weiß sofort zwei süße Täubchen, Roswitha Stelzbein (Leoni Ferring)und Auguste Leckfuss (Elisabeth Aatz), bietet sich als Vermittler an und kassiert Vorschussgelder. Aber wie arg er sich in seinem Eifer in die Zwickmühle schiebt, ist eine Sache für sich. Der Höhepunkt ist natürlich, als er Friedel Liebesbrief verwechselt und an die falsche Adresse bringt. Das Chaos ist fertig und ein Sturmangriff auf die Lachmuskeln – von denen allerhand verlangt wird – ist unaufhaltbar. Weiber wie Hyänen und Junggesellen wie von einem Wolkenbruch überrascht, kämpfen um ihre Rechte und trotzdem kommt es anders als man denkt – die verkehrte Heirat. Wenn auch für die Darsteller nicht leicht, so ist für die Zuschauer die Sache umso köstlicher.

Ein Trommelfeuer des Humors – das ist
"Die verkehrte Heirat"!

Souffleuse war Birgit Geier und für die Schminke verantwortlich war Irmtraut Knorr. Die Gesamtleitung hatte, wie all die vergangenen Jahre, Dieter Pfeifer.